PKV-Versicherte haben weniger Angst vorm Krankenhaus

veröffentlicht am Nov 11 2009 unter Allgemeines, private Krankenzusatzversicherung

Wie eine forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur nun belegt, haben privat Krankenversicherte viel weniger Angst vor einem Klinikaufenthalt als Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen. Bei der meist wesentlich besseren Versorgung, die sich ein Privatpatient auch im Krankenhaus erwarten darf, erscheint das klar nachvollziehbar.

Eine aktuelle Studie zum Thema Angst vorm Krankenhaus, die die HanseMerkur Versicherungsgruppe beim Umfrageinstitut forsa in Auftrag gab, bestätigt was insgeheim bereits die meisten von uns gewusst haben dürften: Der Gedanke an einen Krankenhaus-Aufenthalt versetzt eher den GKV-Versicherten denn den privat Versicherten in Angst und Schrecken.

Während sich nur 46 Prozent der privat Krankenversicherten vorm Krankenhaus fürchten, sind es bei den Kassenpatienten ganze 56 Prozent. Unter die Angst vor möglichen Behandlungsfehlern, die 65 Prozent der Befragten am meisten fürchten, mischen sich bei manchem GKV-Versicherten noch Sorgen um die Freundlichkeit der Zimmernachbarn oder die ärztliche Versorgung.

Dass die letzten Stichworte den PKV-Versicherten nicht unbedingt Bauchschmerzen bereiten müssen, bedingt sich durch die bessere Versorgung, die Privatpatienten sich auch im Krankenhaus meistens gönnen können. Dazu gehören nicht selten die freie Wahl des Krankenhauses, Chefarztbehandlung und die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer.

Dank dem breiten Angebot an privaten Krankenzusatzversicherungen ist es aber auch für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen heutzutage oftmals möglich, den selben Komfort in der Klinik zu genießen. Allen anderen bleibt immerhin der Trost, dass auch ein Aufenthalt im Krankenhaus irgendwann vorbei ist.

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